Montag, 30. November 2020

Täupskens Stadtführung 23.10.2011

Hallo Freunde,

ihr kennt ja alle Täupskens Ortskenntnisse und ihre besonderen Fähigkeiten, die den Navi total überflüssig machen. Ich hatte heute wieder so ein Erlebnis.
Ihr wisst vielleicht noch, dass wir über Blaustein bei Ulm -Übernachtung- in die Nähe von Augsburg gefahren sind, um dort ziemlich reines Propangas zu tanken. Anschl. streikte die Antenne wieder, so dass wir nicht in Richtung Italien, sondern zurück nach Karlsruhe zu dem Antennenfuzzy fuhren.
Wir legten noch eine Übernachtung in der sehr schönen Stadt Ettlingen ein. Hier standen wir total ruhig und machten noch einen schönen Spaziergang in die Altstadt.
Anschließend führte uns dann unser Navi (Täupsken hatte mittlerweile wegen der Gleichstellung ihr Navi auf Jannik -männlich- umgestellt, während mein fest eingebautes Navi immer noch mit meiner Navi Schlampe-namenlos, weiblich- funktioniert) wieder nach Karlsruhe, zur Firma Crystop. Aber zuvor musste ich noch die Schuhe der Reiseleiterin putzen:


Nun stehen wir auf dem Hof und warten auf den morgigen Arbeitsbeginn. Aber das sind ja nur die Zukunftspläne. HEUTE hatte ich ein besonderes Erlebnis.

Davon will ich euch erzählen:
Es begann mit der Fahrt auf den Hinterhof. Wir rangierten ein und ich wollte es mir gerade gemütlich machen (Hatte letzte Nacht den Albtraum, dass das Efes Bier, welches mir Nina und Wulf aus der Türkei mitbrachten, im Kühlschrank schlecht wurde). Also ging die Phantasie mit mir durch, denn ich träumte von einem schönen Bierchen. Eiskalt! Brrrrrrrr.
Aber Täupsken meinte: "Lass uns mal spazieren gehen, die Stadt erkunden." Also- ok., Bierchen später. Wir gingen los, rechtsrum aus der Gasse. Täupsken hatte klammheimlich ihren Yannik befragt, wo was los ist. 

Täupsken ging zielstrebig immer weiter, als wenn sie hier zu Hause wäre. Ich vertraute ihr und ging mit. Ganz brav, Täupskens Hand in der Jackentasche wärmend. Sie wechselte ab und zu die Seite, wenn die jeweilige Hand genügend aufgewärmt war.

Wie gesagt: Absolut zielstrebig
gingen            
wir rechtsrum.


Wir besichtigten eine Kirche, 
es gab allerlei sehenswertes zu bestaunen.   
       
              



Dann kamen wir an eine Kreuzung. Täupsken zog mich über die Straße zu einer Brauerei (ähnlich Boente). Ich dachte sofort: "Klasse, ein Bier, Täupsken denkt mit."
    Nein- zielstrebig ging sie an der Brauerei vorbei in die nächste Straße. Der Eingang der Fußgängerzone war durch Blumenkästen und Sichtschutz etwas eingeschränkt. Täupsken zog mich weiter.
      Links und rechts ganz normale Häuser mit Schaufenstern.
        Doch in den Schaufenstern wurde keine Ware ausgestellt, nein es standen hübsche Mädels und lächelten uns (besonders MICH, hoffe es jedenfalls) an und es gab viel zu sehen.
          Es war mir unverständlich, dass die Mädels bei diesen zur Zeit herrschenden kühlen bis kalten Temperaturen auf die lange Unterhose, bzw. Jogginganzug verzichteten.
            Nein- sie trugen fast NICHTS. Waren aber sehr freundlich.
              Wir gingen unbeirrt weiter. Vereinzelt standen fremde Männer und beobachteten uns, während in Fenstern, die teilweise geöffnet waren, die Frauen -leicht bekleidet- telefonierten und sich offenherzig zeigten. Wir gingen weiter.
                Als ein Mann uns wieder so taxierte, sagte ich zu Täupsken:" So, Pause beendet, ich bring dich jetzt zurück."
                  Täupsken legte sofort einen Schritt dazu. Aber nur bis zur nächsten Straßenecke. Dann wollte sie wieder zurück. Da habe ich mich aber mit Händen und Füßen gewehrt.
                    ICH wollte da nicht mehr mit Täupsken durch. Hatte Sorge, dass die Mädels giftig würden.
                      Aber nein- mein Täupsken hatte keine Bedenken. Nur mit Mühe und Not konnte ich sie überzeugen (Konfliktbewältigungsseminar während meiner aktiven Zeit hat sich bewährt) und überreden, einen anderen Weg zu wählen. Ich konnte sie also noch wegzerren und mit etwas Distanz wurde Täupsken auch wieder ruhiger und wir gingen zurück zum Womo.

                      Das Gefühl verlässt mich jedoch nicht, dass Täupsken sich die Wege deswegen nicht mehr von ihrer Steffi sondern von ihrem Jannik beschreiben lässt. Zuvor fragte ich sie nämlich: "Was machste da mit deiner Steffi?", denn ich sah sie zuvor damit hantieren. Sie meinte aber: "Öh - nö - NICHTS."

                      Hier sitzen wir nun, ICH trinke mir die 2. Dose Efes (DANKE, liebe Nina, lieber Wulf), während Täupsken ein Buch liest und sich wirklich mit Wasser am Leben erhält. (Stimmt wirklich, Barbarella). Bin gespannt, w
                      ie lange sie das noch durchhält. Also- EUCH einen schönen Abend und ebenso viel Spaß.

                      2 Kommentare zu "Täupskens Stadtführung"

                      ziggel

                      2011-10-24 @ 06:43:32

                      Ihr seid'se!!!;-)) pfoater, dir ist mal wieder ein literarisches Meisterwerk gelungen! Und wenn man dann noch die autobiographischen Züge bedenkt...herrlich zu lesen, eure Erlebnisse!!
                      Wünsche euch weiterhin viel Spass und gutes Gelingen bei crystop!!
                      Bis in Bälde
                      Ziggel

                      Barbarella13
                      2011-10-28 @ 12:03:46

                      Gisela,
                      versuchs mal mit rotem Tee!!!
                      LG, Barbarella


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