Dienstag, 17. November 2020

Gruß aus Sevilla 10.05.2011

Hola,

zunächst an alle: Es geht uns gut und wir sind nicht im Erdbebengebiet!!!
Aber was ist bei uns los? Wir erreichen den Campingplatz in Los Hermanas, bei Sevilla, richten uns ein und haben gleich eine Verletzung zu verzeichnen.

  Der Übeltäter:

    Der Verletzte:

Mit einem Kaltgetränk lässt er sich trösten und wir können einen gemütlichen Abend verbringen. Ich werde allerdings immer noch um 22:22 h müde.

So bin ich ausgeschlafen, obwohl es in der Nacht recht laut ist. Wir haben kein Problem mit dem Aufstehen, obwohl die Uhren wieder 1 Stunde vorzustellen sind. 
Bei 38 °C werden wir heute die historische Stadt Sevilla erkunden. Der Bus M132 der nicht weit vom Campingplatz entfernt abfährt, kommt in Sevilla an und dort stehen in unmittelbarer Nähe schon die offenen Busse für die Stadtrundfahrt zu den Hauptsehenswürdigkeiten. 



Kanal 4 erklärt uns die Sehenswürdigkeiten. Ob die Kathedrale Santa Maria de la Sede, 1184 konstruiert und 1198 fertiggestellt,



 

die Giralda, ehemals ein Minarett und Überbleibsel einer Moschee, heute der Glockenturm der Kathedrale,


den königlichen Palast Alcazar (Jetzt weißt du auch, wie die Übersetzung heißt, Annette! Oder wusstest du das schon?), 










den Torre del Oro, ein Wahrzeichen der Stadt, am Ufer des Guadaquirvir, 1220 erbaut. In alter Zeit wurden viele Waren noch über Schiffe in die Stadt verbracht und die Ladungen wie z. B.  Gold, Silber und Gewürze wurden hier gelöscht.



usw. usw. usw.... Interessant ist auch zu sehen, auf welch großem Gelände die Weltausstellung 1992 hier in Sevilla stattgefunden hat. Das ein oder andere prächtige Bauwerk kann man heute noch bestaunen.


Am Nachmittag strolchen wir einfach so durch die Straßen:








Die Kathedrale besichtigen wir dann doch nicht mehr, denn dort steht mindestens eine Menschenschlange von 500 m in der prallen Sonne und beim Zusehen (aus einer Eisdiele heraus) können wir kein Fortkommen feststellen. So haben wir uns das Innere der drittgrößten Kathedrale der Welt dieses Mal nicht angeschaut. Aber vielleicht morgen (?).



Wir schlendern am Wasser entlang, nehmen noch eine letzte Station der Stadtrundfahrt und steigen in den Bus nach Hause! 





Heute schlafen wir bis 9:00 h, weil ich erst Mittags in die Stadt will, um den Ortsteil Triana (das ehemalige Zigeunerviertel) zu durchstreifen und hier und da Tapas zu essen. Dort ist das Zentrum der großen Feria de Abril, das Fest, welches bis zum letzten Sonntag hier stattfand. Wir haben zu spät davon erfahren, sind allerdings auch nicht böse darum, nicht in dem Trubel gewesen zu sein. (Auf dem Campingplatz haben wir schon so nur gerade einen passenden Platz für uns gefunden.) Auch wenn wir da sicherlich was verpasst haben, denn jetzt liefen nicht mehr alle Frauen, Männer und Kinder in Flamenco-Garderobe herum. (Aber die Reiseführer schreiben auch alle, dass man selten erreicht, den Tänzen beizuwohnen.)

Schließlich entscheiden wir anders! Wir haben keine Lust mehr auf die Stadt. Wir werden den Weg antreten, um schöne landschaftliche Strecken zu fahren und uns zu den weißen Dörfern ausrichten, die zwischen der Küste Costa del Sol und Sevilla liegen. Vermutlich ist es dort auch nicht so heiß, weil sie höher liegen.
In Los Hermanas haben wir noch W-Lan, der Kauf eines Websticks für Spanien muss noch erfolgen. Wir haben nämlich festgestellt, dass ihr uns fehlt, wenn wir nicht wenigstens auf diesem Wege Kontakt zu euch halten können. Wir werden zu den "weißen Dörfern" fahren und dort in Arcos de la Frontera versuchen, einen Stick bzw. eine Sim-Card zu bekommen.

Bis dahin 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen