Heute geht es weiter in Richtung Westen. Die Küste naht! Der letzte Wüstensand ggf. auch und deshalb füllen wir heute nochmals ab. Wir sind nun seit Tagen immer in der Nähe der algerischen Grenze und morgen werden wir hier in der Nähe von Guelmim (Ingo u. Annemarie, habt wohl auch an diesem Hotel mit Thermalbad gestanden?) starten und bis Tiznit kommen.
Steffi und Horst haben zurzeit technische Probleme und hoffen auf eine Reparatur der Spurstangenköpfe am Fiat. Aber noch zu fahren ist wohl kein Problem, also können wir auch die Weiterfahrt gemeinsam antreten. Ggf. gibt es in Agadir am Montag Hilfe! Gut, dass Jamal (einer der Reiseleiter)arabisch spricht...
Heute ist der Platz überfüllt! Steffi und Horst blockieren sogar schon die Zufahrt und der Schweizer Willi ist schon stinkelig, dass er morgen abwarten muss, bis sie starten. Und Rettungswege??? Wird schon nix passieren. Vorsichtshalber habe ich mal "Mir doch egal" angezogen! Sowieso, denn morgen sind nur 150 km angesagt.
Am nächsten Tag fahren wir eine Strecke mit Abstecher an die Atlantikküste, in Aglou Beach machen wir kurz Pause, erfreuen uns am Grün (nach all der Wüstenlandschaft), essen Fisch im Restaurant und ...
...weiter führt der Weg nach Tiznit, ins Camp "Riad Assiaf".
Und nach einer weiteren Übernachtung fahren wir am nächsten Morgen schon um 8:30 h zur 250 km entfernten Farm "Jardin del a Koudya" in Lakhnafif, über den Anti-Atlas und den Hohen Atlas.
Zunächst allerdings sehen wir Arganbäume:
Die Argannuss ist schwer zu knacken, aber auf der Route soll es Kooperativen von Frauen geben, die uns Renate ans Herz gelegt hat. Sie produzieren durch Handarbeit von den Früchten das kostbare Arganöl.
Unterwegs durchfahren wir eine bezaubernde rosa Granitfelslandschaft und schließlich finden wir...
...in Tafraoute einen kleinen Laden, in dem Frauen die Argannüsse bearbeiten.Es ist aber keine Kooperative, also warten wir mit dem Kauf von Arganöl noch. Wir finden noch eine Kooperative, kaufen ein und sehen anschließend sogar die Ziegen, wie sie in den Bäumen klettern, um die Argannüsse zu verspeisen.
Wir überqueren den Tipi Mlil Pass von 1.100 Höhe und nähern uns der Farm über sehr schlechter Wegstrecke.
Wir sind zu einem Ziegenessen am Abend eingeladen und genießen bis dahin die Ruhe in der grünen Natur. Die Farm wird von einer Deutschen geführt.
Die erste Ziege, die schmeckt. Leider sind beim köstlichen Nachtisch mit einer Soße aus Bitterorgangen schon viele Gruppenmitglieder schlafen gegangen. Die haben was verpasst. Wir warten bis zum Schluss, der mit einem Tee eingeleitet wird.
Am Morgen fahren wir bereits um 8:00 h ab, denn heute wird es anstrengend. Wir müssen u.a. den Pass Tiz N'Test von 2.000 m Höhe bewältigen. 3 Pässe für den Passfuzzy Peter auf dieser Strecke!
Leider können Steffi und Horst nicht mit über den Hohen Atlas fahren, sie verbringen einen Tag mit Jamal in den Werkstätten und erst Abends kommen sie zusammen zur Gruppe zurück. Die Reparatur zieht sich hin, sie müssen von Werkstatt zur Werkstatt....
Wir erleben eine Traumstrecke, wenn auch manchmal eng. Die Aussichten haben uns für die Strapazen entschädigt. Unsere Eindrücke für euch:
Heute geht es mit dem Bus nach
Marrakesch. Mit Führern werden wir eine Stadtbesichtigung machen und
morgen ist der Tag zur freien Verfügung.
Ja, Peter will endlich mal
Wäsche waschen und ich muss das Tagebuch schreiben.
Morgen kann ich euch dann auch wieder
was erzählen ...
Ziggel, leider sind Steffi und Horst
noch nicht komplett repariert 😏. Trotzdem, dass sie einen ganzen Tag
in der Werkstatt waren und einiges repariert wurde, ist das Problem
geblieben. Heute fahren sie wieder in die Werkstatt. Cora ist nicht
dabei, sie ist in einer Hundepension.
Hier können wir leider nicht skypen,
jedenfalls ging es gestern Abend nicht. Wir werden sehen, wie wir
wieder zusammen kommen können.
Euch allen einen schönen Tag bis
morgen sagen die GuPs
viele liebe Grüße a-k-j
























































1 Kommentar zu "in Marrakech"
akjdumpe