Montag, 30. November 2020

Immer noch in Schlanders 30.10.2011

Ein schönes Wochenende euch allen!

Ob in Berlin, auf dem Heimweg von Oberstdorf oder Malle oder auch einfach zu Hause! Wir stehen also wieder in Schlanders. Also für uns ist der Ort der strategisch beste im Vinschgau und deswegen trennen wir uns erst morgen. 
Ein paar Eindrücke der vergangenen Tage:








Deutlich mehr Schnee als noch vor einer Woche ist auf den Berggipfeln zu sehen. Das macht das Tal noch schöner, welches das Trockenste in Südtirol ist. Da macht Wandern oder Radfahren bei Sonnenschein und Temperaturen um 15° - 18°C echt Spaß, ein Aktivurlaub also, nach einer Woche reparieren. Aber zu Hause hat man ja auch immer irgendetwas zu reparieren und dieses ist unser fahrbares zu Hause. Die Woche haben wir wieder einmal ganz gelassen genommen.





An diesem herrlich ruhigen See haben wir Station gemacht. Ein Anglersee, an dem ihr, Lilo, Burkhard und Tobi bestimmt auch euren Spaß haben würdet. Und hier könntet ihr sogar wandern und angeln miteinander verbinden ...






Dass wir da mit dem Rad unterwegs waren, sieht man doch ...

Wenn man genau guckt, dann sieht man Wohnmobile stehen, unser Traumplatz hier, der den Womowülfen oder unseren Passfuzzys bestimmt auch gut gefallen würde:


Sonntag, heute gibt es eine Miniaturausstellung im Kulturhaus und von einem großen Bettenladen machen sie schon Tage lang Reklame zum Einkauf von Weihnachtsgeschenken an diesem Wochenende. Da gehen wir heute mal gucken. Und morgen wollen wir uns tatsächlich hier verabschieden.

Genießt alle das lange Wochenende, denn es soll ja auch zu Hause schönes Wetter geben?
Also machts gut - bis demnächst 👋👋

Alles wieder paletti 26.10.2011

Hallo, ihr Lieben (ALLE zusammen), uns geht's jetzt wieder sooooooooo gut!

Grund:
TV funktioniert wieder einwandfrei. Als wir in Ottobeuren starten wollten, fiel uns kurz ein: Entsorgen ist in Ottobeuren möglich. Also Klamotten ordentlich zusammen packen und ab zur Entsorgungsstation. Ich (Fahrer) schloss den Entsorgungsschlauch an und los gings. Denkste - kein Widerstand am Bowdenzug zu spüren - also wieder etwas defekt. Das bedeutete - wieder zurück zum Stellplatz, Garage (beim Pkw als Kofferraum bekannt) komplett ausräumen, Verkleidungsteile, Einbauten ausbauen. Gefühlte 1000 Schrauben, die ja anschließend auch wieder untergebracht werden mussten.




Dann stellten wir (Fahrer und Reiseleiterin, die sich hervorragend an den Arbeiten beteiligte) fest, dass man auch durch eine Klappe an die Verbindung Fäkalientankschieber/Bowdenzug kommen kann. Aber auch für diese Arbeit mussten einige Teile ab- und umgebaut werden.

Kurzum: Die Verschraubung "Schieber/Bowdenzug" wurde wieder verschraubt und alles war ok. Die ganze Aktion dauerte ca. 3 Stunden. Vorher hatten wir im Radio gehört, dass Regen angesagt war. Aber wir hatten Glück, als wir alles wieder eingeräumt hatten, fielen die ersten Tropfen. Ihr versteht bestimmt, dass das ein Grund zum Feiern war. 
Das bedeutete: Erst mal wieder einkaufen und mit den Grundnahrungsmitteln versorgen. In Bayern heißt das: Kauf von Brezeln und 2 Maxi-Haxen. Die haben wir uns reingezogen, wobei die Reste noch für morgen reichen.



Glücklich und zufrieden tranken wir in dem Sportcenter, zu dem der Stellplatz gehört, genüsslich als Abschluss noch Weizenbier.

Heute Morgen dann der erste Gedanke an Ziggel, denn sie hat Geburtstag, 33 Jahre ist unser Ziggel alt geworden. Schon im Morgengrauen ging mir (Fahrer) die Vergangenheit durch den Kopf, wie es damals war, als Ziggel geboren wurde, auch die Folgezeit ging mir durch den Kopf. Als Täupsken sich auch wieder in die Realität einordnete und wir über Ziggel sprachen, stellten wir für uns fest: Die Zeit ist wahnsinnig schnell vergangen. Aus dem kleinen Kind ist eine gestandene Frau geworden. Nochmals herzlichen Glückwünsch und alles, alles Gute für die Zukunft. Wir drücken die Daumen, dass es geschäftlich super weiter geht. Wir sind BEIDE sehr stolz auf dich! Du machst es richtig. Wir wünschen dir einen superschönen Abend mit deinen Freunden im Lake Side Inn. 
Wir werden auf jeden Fall einen (oder zwei) auf dich trinken.

Pinkshell: Wir wollten dich ja wirklich nicht zu Aktivitäten antreiben, wir hatten uns nur Sorgen gemacht, weil du dich einige Tage nicht gemeldet hattest. Aber jetzt ist ja alles geklärt. Ich danke auch für die Aufklärung, welche Technik ihr zu Hause so bewegen könnt. Ich kann dir, Schlappen, nur sagen, wie wohl ich mich jetzt fühle. Täupsken käme nie auf die Idee, mir ihren Ei Pott zu geben/überlassen. Womit wollte sie sonst am Sonntag die Frühstückseier kochen? Und ICH- ICH bin doch nur der Fahrer und nicht der Koch? Habe genug zu tun und will mich beim Eierkochen nicht auch noch aufdrängeln. Ist aber EURE Sache, was ihr so familienintern so alles regelt.
Womowülfe: Wir haben heute noch überlegt, ob wir euch nochmals besuchen sollten. Hatten dann aber Sorge, dass wir in Oberstdorf hängen bleiben. Wir wollen uns ja noch sooo vieles ansehen. Trotzdem- die Weinprobe war Klasse. Habe mein Efes wirklich genossen. Wünschen euch noch eine schöne Zeit und super Wetter beim Wandern. Hier ist es bewölkt, jetzt noch 14 Grad, bei tief hängende Wolken in Schlanders.
Urlaubsreif: Habt ihr den Geburtstag schön gefeiert? Denkt daran und hört auf einen alten Mann. Die Zeit läuft wahnsinnig schnell vorbei. Genießt das Zusammensein mit den Kindern. Habe vorher von Ziggel geschrieben. Auch sie war mal so klein wie Franzi. Viele Grüße an Franzi und den Feuerwehrmann, alias Spiderman.

Nun stehen wir also wieder in Schlanders und genießen den Abend. Morgen werden wir sehen, was wir machen, entweder spazieren/wandern, wie man hier sagt, oder mit der Bahn nach Mals und mit dem Fahrrad zurück oder in Richtung Meran, Bozen weiter. 
Aber: alles egal. Wir nehmen das, wie es kommt, Hauptsache es macht Spaß und gefällt uns BEIDEN.

In dem Sinne: Machts gut und schönen Abend noch.

Euer Fahrer und die Reiseleiterin.

Männer sollten auf Frauen hören 24.10.2011

Heute darf ich mich wieder auslassen. "Täupskenvadder" ist erschöpft!

Jetzt aber mal ehrlich, Mädels, kann ich denn ahnen, dass Jannik uns gleich in die „Erotikstraße“ führt? Da sieht man mal wieder, wenn man die Männer ans Ruder lässt, dann nutzen sie es gleich aus! Das hat mein Schatz natürlich gleich ausgeschlachtet; schließlich biete ich ihm die besten Storys.
Aber heute, dort bei Crystop, da ist er dann doch kleinlaut geworden. Warum? Das fragt ihr? Na, weil er nicht auf mich gehört hat, und zwar schon im Juli.
Aber der Reihe nach:
Als mein Schatz in Spanien das Antennenkabel austauschen musste, da wurde ihm gleich telefonisch von Crystop erklärt, dass er das (wenn wir zu Hause sind) überprüfen lassen soll. Zu Hause hat er sich zwar erkundigt, aber wegen der vielen Mühe des Austauschens vom Kabel, darauf verzichtet.
Nach dem ersten Stopp in Karlsruhe hieß es ja, Fehler nicht gefunden. Aber es klappte wieder und der Weg hat sich sowieso gelohnt, weil ein Update des Receivers in jedem Fall erforderlich war (alles zusammen 130 €). Ich hatte mich schon am Freitag beim Fachmann erkundigt: „Was ist mit dem Kabel? Kann es daran liegen?“ „NEIN“, kam etwas empört zurück, dass ich die fachsimpelnden Männer überhaupt gestört habe.

Dann wieder der Fehler und meine wiederholte Fragestellung: „Was ist mit dem Antennenkabel?“ Mein Schatz erklärte mir, dass er doch auch einen Fachmann in Recklinghausen befragt habe und dieser auch keinen Austausch für erforderlich hielt. So, und heute erscheint derselbe Fachmann von Crystop vom Freitag, um nochmals alles zu checken.
Receiver OK!
Fernseher OK!
Einstellungen OK!
Kabel? Und jetzt frage ich erneut den Fachmann, der allerdings diesen Fehler weiterhin im Grunde ausschließt! Schließlich sieht er keine andere Ursache mehr, steigt aufs Dach, sieht das Kabel und JETZT, nachdem er bereits Freitag geguckt hat, (und ICH ihn 2-malig darauf angesprochen habe) stellt er fest = KABELBRUCH!
Jetzt schwingt er sich mit neuem Kabel aufs Dach und nach insgesamt 2 Stunden Arbeit (wieder 130 €!) läuft alles.
WARUM HÖREN DIE MÄNNER NICHT AUF UNS FRAUEN ????
Der eine bringt uns nur zu seinen Interessengebieten und der andere hört nicht. Da seht ihr mal, was ich für einen STRESS habe. Denkste nur Reiseleiterin (die inzwischen schon während der Fahrt die Post und den Blog erledigen muss), Einkäuferin, Köchin und diplomatische Erklärerin für die Männer in meiner Umgebung. Was soll ich sagen? Heute habe ich mir wirklich den Sekt verdient! Und darum verzichte ich heute wieder auf Wasser.
Wenn "Täupskenvadder" sein Schläfchen beendet hat, dann geht’s weiter bis Ottobeuren (dort soll es auch einen kostenlosen und guten Stellplatz geben!). Das sind jetzt noch rund 100 km. Die A 8 kennen wir nun zwischen Karlsruhe und Ulm (in einer Woche bereits das 5. Mal gefahren!). Eine interessante Strecke, denn wenn man im gebirgigen Teil Deutschlands mal quer fährt, dann geht es ganz schön rauf und runter. Der höchste Punkt war 735 m hoch (schw. Alb). Schnee gab‘s auch schon und Staus, aber zum Glück immer in der anderen Richtung! Also, nach 1.600 km von Italien zurück und wieder dorthin, allen Erlebnissen am Rande und dem Stress, da habe ich mir doch den Sekt verdient – oder?
Die Quintessenz der Geschichte: MÄNNER, IMMER AUF DIE FRAUEN HÖREN!!!
Aber noch mal was ganz anderes:
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH  an Franzi zu ihrem 5. Geburtstag. Die lieben Eltern werden es dir bestimmt ausrichten, gelle Urlaubsreif?

Täupskens Stadtführung 23.10.2011

Hallo Freunde,

ihr kennt ja alle Täupskens Ortskenntnisse und ihre besonderen Fähigkeiten, die den Navi total überflüssig machen. Ich hatte heute wieder so ein Erlebnis.
Ihr wisst vielleicht noch, dass wir über Blaustein bei Ulm -Übernachtung- in die Nähe von Augsburg gefahren sind, um dort ziemlich reines Propangas zu tanken. Anschl. streikte die Antenne wieder, so dass wir nicht in Richtung Italien, sondern zurück nach Karlsruhe zu dem Antennenfuzzy fuhren.
Wir legten noch eine Übernachtung in der sehr schönen Stadt Ettlingen ein. Hier standen wir total ruhig und machten noch einen schönen Spaziergang in die Altstadt.
Anschließend führte uns dann unser Navi (Täupsken hatte mittlerweile wegen der Gleichstellung ihr Navi auf Jannik -männlich- umgestellt, während mein fest eingebautes Navi immer noch mit meiner Navi Schlampe-namenlos, weiblich- funktioniert) wieder nach Karlsruhe, zur Firma Crystop. Aber zuvor musste ich noch die Schuhe der Reiseleiterin putzen:


Nun stehen wir auf dem Hof und warten auf den morgigen Arbeitsbeginn. Aber das sind ja nur die Zukunftspläne. HEUTE hatte ich ein besonderes Erlebnis.

Davon will ich euch erzählen:
Es begann mit der Fahrt auf den Hinterhof. Wir rangierten ein und ich wollte es mir gerade gemütlich machen (Hatte letzte Nacht den Albtraum, dass das Efes Bier, welches mir Nina und Wulf aus der Türkei mitbrachten, im Kühlschrank schlecht wurde). Also ging die Phantasie mit mir durch, denn ich träumte von einem schönen Bierchen. Eiskalt! Brrrrrrrr.
Aber Täupsken meinte: "Lass uns mal spazieren gehen, die Stadt erkunden." Also- ok., Bierchen später. Wir gingen los, rechtsrum aus der Gasse. Täupsken hatte klammheimlich ihren Yannik befragt, wo was los ist. 

Täupsken ging zielstrebig immer weiter, als wenn sie hier zu Hause wäre. Ich vertraute ihr und ging mit. Ganz brav, Täupskens Hand in der Jackentasche wärmend. Sie wechselte ab und zu die Seite, wenn die jeweilige Hand genügend aufgewärmt war.

Wie gesagt: Absolut zielstrebig
gingen            
wir rechtsrum.


Wir besichtigten eine Kirche, 
es gab allerlei sehenswertes zu bestaunen.   
       
              



Dann kamen wir an eine Kreuzung. Täupsken zog mich über die Straße zu einer Brauerei (ähnlich Boente). Ich dachte sofort: "Klasse, ein Bier, Täupsken denkt mit."
    Nein- zielstrebig ging sie an der Brauerei vorbei in die nächste Straße. Der Eingang der Fußgängerzone war durch Blumenkästen und Sichtschutz etwas eingeschränkt. Täupsken zog mich weiter.
      Links und rechts ganz normale Häuser mit Schaufenstern.
        Doch in den Schaufenstern wurde keine Ware ausgestellt, nein es standen hübsche Mädels und lächelten uns (besonders MICH, hoffe es jedenfalls) an und es gab viel zu sehen.
          Es war mir unverständlich, dass die Mädels bei diesen zur Zeit herrschenden kühlen bis kalten Temperaturen auf die lange Unterhose, bzw. Jogginganzug verzichteten.
            Nein- sie trugen fast NICHTS. Waren aber sehr freundlich.
              Wir gingen unbeirrt weiter. Vereinzelt standen fremde Männer und beobachteten uns, während in Fenstern, die teilweise geöffnet waren, die Frauen -leicht bekleidet- telefonierten und sich offenherzig zeigten. Wir gingen weiter.
                Als ein Mann uns wieder so taxierte, sagte ich zu Täupsken:" So, Pause beendet, ich bring dich jetzt zurück."
                  Täupsken legte sofort einen Schritt dazu. Aber nur bis zur nächsten Straßenecke. Dann wollte sie wieder zurück. Da habe ich mich aber mit Händen und Füßen gewehrt.
                    ICH wollte da nicht mehr mit Täupsken durch. Hatte Sorge, dass die Mädels giftig würden.
                      Aber nein- mein Täupsken hatte keine Bedenken. Nur mit Mühe und Not konnte ich sie überzeugen (Konfliktbewältigungsseminar während meiner aktiven Zeit hat sich bewährt) und überreden, einen anderen Weg zu wählen. Ich konnte sie also noch wegzerren und mit etwas Distanz wurde Täupsken auch wieder ruhiger und wir gingen zurück zum Womo.

                      Das Gefühl verlässt mich jedoch nicht, dass Täupsken sich die Wege deswegen nicht mehr von ihrer Steffi sondern von ihrem Jannik beschreiben lässt. Zuvor fragte ich sie nämlich: "Was machste da mit deiner Steffi?", denn ich sah sie zuvor damit hantieren. Sie meinte aber: "Öh - nö - NICHTS."

                      Hier sitzen wir nun, ICH trinke mir die 2. Dose Efes (DANKE, liebe Nina, lieber Wulf), während Täupsken ein Buch liest und sich wirklich mit Wasser am Leben erhält. (Stimmt wirklich, Barbarella). Bin gespannt, w
                      ie lange sie das noch durchhält. Also- EUCH einen schönen Abend und ebenso viel Spaß.

                      Herzlich Willkommen 22.10.2011

                      Guten Abend,

                      und allen ein schönes Wochenende. Herzlich Willkommen in unserem Blog, Margit und Manfred! Gern schalte ich unsere bisherigen Beiträge für euch frei.

                      Wenn wir uns gestern bereits wieder in Richtung Italien gesehen haben, so hat sich heute Morgen das Blatt gewendet. Wir haben nach kurzer Zeit wieder die selben Probleme mit dem Fernsehempfang und müssen uns erneut auf den Weg nach Karlsruhe machen. So werden wir uns morgen in Ettlingen (eine historische Stadt unterhalb von Karlsruhe) etwas umsehen und fahren zum Abend wieder zu Crystop. 

                      Montag werden sie hoffentlich Hilfe auf Dauer leisten können. Wenn alle Stricke reißen, müssen wir einen neuen Receiver besorgen und das dann mit einem neuen Steuergerät von Crystop dort anschl. lassen.
                      Ihr habt uns wohl nicht die Daumen gedrückt????
                      Egal, morgen gibt es wieder Fotos - versprochen!!!

                      Zwischenstopp Deutschland 21.10.2011

                      Ach du liebe Güte, Steffi, waren meine Socken denn damals schon so dünn??

                      Hallo ihr alle!

                      Wir sind NICHT auf dem Weg nach Hause, wir wollen nur noch unsere Satellitenschüssel bei Crystop in Karlsruhe reparieren lassen. Deswegen haben wir den Weg nach Deutschland gemacht und hier auch noch Nina und Wulf getroffen, denen wir ja in der letzten Woche abgesagt hatten.
                      Seht ihr, Steffi und Horst, wo wir gestern Abend gesessen haben???


                      Wir hatten schon Leergut und ihr wisst ja bereits, dass wir das gern auch wieder abgeben. So haben wir gleich eine Kiste wieder umgetauscht und jetzt auch die Scheurebe probiert und gekauft.
                      Und zurzeit stehen wir bei Crystop in Karlsruhe.


                      Der Receiver der Schüssel wurde überprüft und auf den neuesten Stand gebracht. Plötzlich geht es wieder. Wenn es so bleibt, kostet es uns schlappe 65 €. Ob es so bleibt??? Es muss wohl nicht die Ursache der Probleme gewesen sein.
                      Wir haben diese Zeit in Karlsruhe genutzt, um in Erfahrung zu bringen, dass wir zurück über Augsburg müssen und dort dann den Gastank mit dem richtigen Wintergemisch füllen lassen können. Sollte uns der kalte Winter überraschen, frieren wir damit nicht ein 💪

                      Wir hoffen also, dass es gleich weiter gehen kann und wir bereits morgen wieder in Italien sein können.
                      Darum an alle: Bitte Daumen drücken ✊✊

                      Heute muss ich mal was zum Besten geben 20.10.2011

                      ..., denn wir bestaunen so manches Vorkommnis:

                      Da schleppen wir das Leergut viele km nach Italien und zurück zu Aldi und dann verlier ich den Bon über das Leergut-Guthaben. Peter, der Pfennigfuchser, fand ihn zum Glück wieder. Alles gerettet!
                      Und noch was, ich übe mich darin, während der Fahrt zu schreiben. Klappt! Ich bin so gesehen schon eine fortgeschrittene Reiseleiterin, beinahe wie "Renate Granate".
                      Schließlich mussten wir heute auch noch in Metzingen vorbei. In Blaustein bei Ulm gut übernachtet, lag das sozusagen auf dem Weg. Peter wollte entsorgen und ich brauchte ein Paar neue Socken - echt, eine dringende Investition:


                      Eine Story, ist eigentlich sehr peinlich, aber wir machen es wie "Pinkshell", die nimmt ihre Missgeschicke auch mit Humor. Spezielle Grüße in diesem Zusammenhang an Pinkshell! Eigentlich hätte Loriot diesen Sketch auf die Bühne bringen müssen:

                      Wir rufen die Womowülfe an und Nina meldet sich. Eigentlich wollte ich fragen, wann sie denn nun wieder mit ihrem Womo starten (ggf. für ein Treffen), da erzählt Nina, dass sie zum Geburtstag ein Netbook bekommen habe und gerade ein Spezialist dort wäre, um es startklar zu machen. Weiter kommt sie nicht, denn ich bin entsetzt und frage: "Wie, der Geburtstag war schon?" Vergessen - geht mir durch den Kopf und gleichzeitig beginnt Peter "happy birthday" zu schmettern. Ich stammle Glückwünsche da hinein und irgendwie meint Nina dann, wir sollten später nochmals telefonieren. 

                      Dann beginnen wir zu grübeln, haben wir nicht doch angerufen und haben wir nicht sogar gemeinsam gesungen? Oder war das nur für Roger? Bei Karin waren wir noch persönlich, Günter haben wir eine SMS geschickt...

                      Stunden später ruft Nina an und klärt alles auf, wir hatten natürlich schon gratuliert!!! Oh Gott, ist es nun der Freizeitstress, die Erholung oder schon das Alter? 

                      Jedenfalls haben wir uns für heute Abend verabredet. So sehen wir uns nochmals zwischendurch! Nicht dass wir in CUX nicht mehr wissen, mit wem wir in das neue Jahr feiern wollen ...

                      Heute vor 23 Jahren ..... 19.10.2011

                      ... da waren wir ziemlich aufgeregt. Wir hatten auch Urlaub und waren mit Marlies und Horst nach Jugoslawien gefahren, um eine Woche Hochzeitsurlaub zu machen. Und genau heute vor 23 Jahren standen wir Abends in der Kirche von Sukosan, um uns den kirchlichen Segen für unsere Zweisamkeit geben zu lassen. Ist das lange her! Da werden wir doch auch mal Horst und Marlies heute Grüße per E-Mail zu kommen lassen. Sie waren damals unsere Trauzeugen.
                      So viel vorweg!


                      Ihr Lieben,

                      heute stehen wir noch immer auf dem schönen Parkplatz in Schlanders. Heute Morgen ist mir eingefallen, dass die "Schnupperschnecke Silvia" ja noch in ihrem Insullurlaub ist. Bin gespannt, ob das 10. Mal des Insulltreffens mit den Skilehrern auch super war.
                      Außerdem will ich mal erzählen, dass hier was nicht glatt läuft. Seit gestern funktioniert mal wieder die Satellitenschüssel nicht und wir würden uns nicht wundern, wenn wir zurück nach Karlsruhe müssen, um dort zu Crystop zur Reparatur zu fahren. Womowülfe: Ein Treffen von uns in der Pfalz könnte somit näher rücken!!! Aber noch hoffen wir, dass es nur eine Kleinigkeit ist, die Peter wieder selber in den Griff bekommt. Ihr wisst ja schon, dass der Mann für alles zuständig ist.
                      Noch einige Eindrücke von unserer gestrigen Tour:





                      Am Abzweig zum Schnalstal steht die Hütte von Reinhold Messner, auch ein Museum:



                      Später schlendern wir noch durch Schlanders. Während ich immer auf der Suche nach einem schönen Wichtelgeschenk und auf historischen und kulturellen Spuren unterwegs bin, wie hier in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt mit dem höchsten Kirchturm Südtirols von 97 m:  


                      wendet Peter seinen Blick auf die Zukunft und lässt andere arbeiten:



                      So, jetzt muss ich den Platz räumen, denn Peter will jetzt mit Crystop Kontakt aufnehmen. Vielleicht starten wir gleich wieder in Richtung Deutschland - mal sehen. Ihr hört jedenfalls von uns, von wo auch immer.
                      Fette Grüße aus Italien, das nun auch bewölkt ist!

                      Jetzt haben wir die Apfelbäume nicht fotografiert... 17.10.2011

                      ... aber alle waren sicherlich schon zwischen Apfelbäumen bzw. Spalierobst unterwegs.
                      Heute fahren wir mit der Vinschgau-Bahn nach Mals. Zuvor hören wir im Radio Vinschgau einen Bericht darüber, dass es eine Patenschaft zwischen einem Bahnunternehmen auf Usedom und der Vinschgau-Bahn gekommen ist und heute ein Zug auf den Namen Usedom getauft wurde. Wir haben ihn gesehen:



                      Leider nur gesehen, gefahren sind wir mit einer anderen Bahn:



                      Peter hat schon Sorge, dass wir bis 17:00 h (dann wird es kühler) nicht am Womo zurück sind, weil wir schon ca. 30 Min mit der Bahn fahren. Also machen wir uns in Mals sofort auf den Weg und hier in Glurns kommen Erinnerungen auf (die Insider wissen von meinem Fahrradsturz in die Kuhscheiße vor ca. 3 Jahren 😉), das war an diesem Torbogen:






                      Meistens am Etsch entlang, sind wir heute -ohne Zwischenfälle- unterwegs:
                      In Laas befindet sich die Lagerstätte von weißem Marmor. In Laas wird bereits seit dem 15. Jh. dieser weiße Marmor abgebaut, dessen Vorkommen in Europa nur 3-malig ist. 



                      Einige Marmor-Skulpturen sehen wir am Radweg, wie diese z.B.         


                      2 1/2 Stunden später sind wir wieder in Schlanders. Das mit der Einkehr mit der Kulinaris-Card haben wir uns geklemmt, denn das Lokal in Laas war ca. 3 km außerhalb und zwar bergan; dazu wollten wir uns nicht aufraffen! Wir erinnern uns noch gut, als wir vor 3 Jahren In Tschengls 1 Stunde die Räder bergan geschoben haben... Die Aussicht und das Essen waren zwar prima, aber heute haben wir dazu keine Lust verspürt.

                      Und dann sitzen wir auch schon im Sonnenschein in der Fußgängerzone von Schlanders und können warmen Apfelstrudel genießen.
                      Damit war Peters Sorge auch verflogen.
                      Soweit für heute. Da es auch morgen noch Sonne geben soll, werden wir morgen per Rad Richtung Meran fahren. Ab Mittwoch wird es wohl Wolken und sogar Regen geben. Egal, dann können wir immer noch ins Schnalstal fahren. Oben in Kurzras gibt es eine Sauna ...
                      Ziggel, danke für deine Komplimente? Schön, dass Headmaxx brummt und deine Männer dir zur Seite stehen! Apropos, natürlich kann ich nicht solche brillanten Fotos wie Klaus machen, aber wir hoffen, dass es für einen Eindruck für unsere Reise reicht!
                      Lilo: Pack die Koffer und vergiss nicht die Klamotten für den Schnee. Hier wird es vermutlich kalt und Schnee gibt es ja schon auf den Bergspitzen. Jetzt wissen wir erst, dass euer Aufenthalt in der Schweiz ja ganz in italienischer Nähe sein muss.
                      Martina: Auch für dich kommt mal wieder ein Urlaub ohne Arbeit! Aber du hast ja auch positiven Stress, wenn wir das richtig sehen.
                      Barbarella: Kannst du mir die e-mail-adresse von Karin geben? Die hat doch morgen Geburtstag und ich könnte ihr per Mail gratulieren...
                      Poppis, CRL, Udo, Rolf, Daniel u. a. wisst ihr noch, dass wir unterwegs sind? Ihr guckt ja gar nicht! Wäre doch schön, wieder von euch zu hören.
                      Gute Nacht ihr Lieben

                      Schlandersberg bewältigt 17.10.2011

                      Auf gehts, Bub'n. Peter macht die Wanderstöcke startklar:




                      Die Schlandersburg ist sogar bewohnt; ein herrliches Fleckchen Erde:


                      Oben gibt es auch wenige Höfe.

                      Der Abstieg war sogar auf der anderen Burgseite möglich, wenn auch beschwerlicher, so doch mit herrlichem Blick auf das Tal und Schlanders.




                      Nach 3 Stunden sitzen wir in der Sonne und freuen uns, dass wir die erste Wanderung hier im Vinschgau gut gemeistert haben. Nach einer erholsamen Nacht werden wir uns heute aufs Rad schwingen und dann geht's auf nach Mals. Die Vinschgaubahn wird uns hinauf bringen (in Richtung Reschenpass), dort werden wir die Kulinaris-Card einsetzten und dann heißt es mit dem Rad durch die Apfelbäume zurück.

                      Also in diesem Sinne: RAN AN DIE ARBEIT!

                      Liebe Grüße aus Südtirol senden euch die GuP's

                      Wir haben den/das (?) Vinschgau erreicht 15.10.2011

                      Leute, Leute, da haben wir mal wieder den Beweis für die deutsche Bürokratie! Stellt euch vor, wir haben hier in Schlanders die Italien-SIM-Card fürs Internet gekauft und konnten mal wieder nicht mit dem SIM-Lock Aldi Stick ins Netz. Bevor wir wieder einen weiteren Stick kaufen, denk ich, versuchen wir mal einen aus Portugal oder Spanien.
                      Und siehe da, sofort gings ab ins Netz!!! 

                      Ruck zuck waren wir am Fernpass und Reschensee vorbei und es gab unterwegs bestes Wetter...




                      Und nun stehen wir also hier im wunderschönen Vinschgau. Die Apfelernte ist beinahe beendet. Heute machen wir einen Faulen, aber morgen geht's auf in den Wanderschuhen in die Berge oder mit dem Fahrrad durch die Apfelfelder mit herrlichen Einkehrschwüngen. 


                      Das wars von mir, Peter will euch auch noch was sagen...
                      In Spanien teilte mir ja Täupsken bei passender Gelegenheit mit, dass sie doch keine Putzfrau sei, sie sei ja schließlich die Reiseleiterin. Ich habe den Wink verstanden und akzeptiert. Also sieht mein Tag anders aus, als ich es mir als Rentner so erträumt habe. Also nichts mit: Füße hoch und fragen, wann es einen Kaffee gibt. (IHR -Frauen- kennt ja diese Männerträume). Ich hatte auch so einen Traum. Doch plötzlich heißt es: "Ausgeträumt!!!" Ich habe ja schließlich keine Putzfrau dabei, mittlerweile auch keine Köchin, sondern eine REISELEITERIN. Die Sache wird ernst für mich. Heute kam die nächste Beförderung. Täupsken ist keine Reiseleiterin mehr, nein, zusätzlich ist sie Frau Doktor geworden. Der Tag fing so harmlos an, wir frühstückten, gingen ins Dorf um uns umzusehen, einzukaufen, nach einer SIM Karte fürs Note-Book zu schauen. Wir kauften die Karte für unseren Simlock-Freien Aldi Stick. Müsste also alles klappen. Dann kauften wir noch ein paar elementare Grundnahrungsmittel für einen Südtirol-Urlaub (Rotwein, Fladenbrot und Speck).
                      Als die Flasche leer war, fielen uns die Augen zu und wir ließen diese ein wenig ausruhen. Nach einiger Zeit wurde Täupsken unruhig. Ich dachte natürlich wieder an irgendeine Erkrankung (man wird ja nicht jünger) aber nein- Täupsken wollte den Stick einrichten und ausprobieren. Klappte natürlich nicht mit dem Aldi-Stick. Fast den Tränen nahe suchte Täupsken nach einer Lösung. Sie fand sie: Täupsken zauberte den Alcatel SPANIEN Stick hervor, setzte die Italien Karte ein und siehe da, es klappte. Ich finde, sie hat ihren Doktortitel hiermit verdient. Das hat für mich als NUR Fahrer natürlich eine Kehrseite. Sie rief nämlich sofort nach einem Kaffee. Ich schlug vor (aus Bequemlichkeit) 2 Cappu zu machen, denn die Herstellung des ital. Espresso mit unserer Kanne ist etwas aufwändiger. Täupsken schlug das aus, mit dem Auftrag:" Kannst ja für dich einen Cappu machen, für mich aber einen Espresso." Also machte ich ihr eine Kanne Espresso (4 Tassen) und für mich einen Cappu.Was lerne ich daraus: Ja, so geht es einem, der mit einer Frau Doktor unterwegs ist. Jetzt muß ich nicht nur fahren, waschen, putzen, sondern auch noch kochen. Was waren das doch früher noch für Zeiten. Nicht, als wir noch jung waren, nein: als ich noch mit meinem Täupsken ohne Standesdünkel und Doktortitel unterwegs war. Was gings mir da noch gut!!!!!
                      Will aber nicht jammern, denn wir gehen gleich noch etwas spazieren, denn es ist ein herrliches Wetter. Habe die große Sorge, dass ich Frau Doktor wohl bald tragen muss. Das bleibt aber meine Sorge, mein Geheimnis, wollte es nur EUCH mal mitteilen. Bis dann mal. Denke: "Ich hab's im Kreuz." kann ich doch schon mal anklingen lassen-oder?

                      Anmerkung vom Täupsken: Jetzt hat sich die Sonne sowieso hinter den Bergen verzogen und Peter braucht gar nicht Kreuzbeschwerden vorzutäuschen . Aber vielleicht lade ich ihn am Abend auf ein Glas Rotwein ein, damit er nicht sooo traurig ist ...