Hallo ihr Lieben,
durch schöne Landschaften fahren wir am Morgen weiter nach Frankreich.

Kurz nach der Grenze (Spanien/Frankreich) entdecken wir einen Stellplatz in St. Jean-Piet de Port. "Viel Durchgangsverkehr, absoluter 'Touriort' " denken wir, als wir an der Haupt-Durchgangsstraße in Richtung Innenstadt laufen.
Es fallen uns verstaubte und verschmutzte Passanten auf, die durch die Altstadt bummeln. 😲 Wir halten unsere Wertsachen fest am Körper und sind auf der Hut. Doch einige Zeit später erkennen wir erleichtert, dass es sich um keine Hippies, Obdachlose oder Bettler handelt, sondern um PILGER. Wir befinden uns am französischen Startpunkt des Pilgerweges in Richtung Santiago de Compostella.
Unser Argwohn, Misstrauen und unsere Sorge um unser Hab und Gut wandelt sich innerhalb kürzester Zeit in Bewunderung und Respekt um. Die "verdreckten" Gestalten hatten bereits eine längere Wanderung durch die "Prärie" hinter sich. Ich denke nicht, dass wir in der Lage wären, es ihnen gleich zu tun. Wir haben ein paar Eindrücke von den Menschen und dem Ort nicht nur für uns festgehalten:
Ein geweihter Ort, oder? Die Pilger streben von der einen Seite der Stadt hinein und gehen durch die St. Jaques de Compostella-Pforte in Richtung Spanien hinaus. Zwischendurch bekommen sie den Pilgerstempel in einer solchen Stube, wir ihr zuvor auf der Fotografie sehen könnt.
Diese Blüten befinden sich an einem großen Baum! Gibt es Orchideenbäume??
Den nächsten Abend verbringen wir in Cancan. Wir tanzen zwar nicht, probieren dort aber den in Navarra/Spanien in eine 'kleine Flasche für den Hausgebrauch' abgefüllten Roten Willi. Hmmm. lecker!!!
Der Willi ist super lecker... und als er mir (Peter) so richtig schmeckt, meint Täupsken nur in ihrer resoluten Art, die ihr ja alle kennt: "So, genug! Die Flasche muss ja nicht an einem Abend leer werden. Ab ins Bett."
Was mache ich? Gehe ohne Widerspruch ins Bett!
Am nächsten Morgen fallen uns viele Frauen auf, die mit ihren Aldi/Lidl Tüten alle in eine Richtung laufen. Wir- also nichts wie hin, schließlich sind wir neugierig und entdecken hinter der nächsten Ecke einen typischen Markt mit landwirtschaftlichen Produkten.
Schon beim Eierkauf kullern die Lach-Tränen, weil die Bäuerin uns nicht versteht. Beim Brotkauf, beim Metzger wieder das Gleiche. Egal- alle liegen zwar auf dem Bauch vor lachen- aber: Wir bekommen, wonach es uns gelüstet! 😋🐷🍏🍒🍮.
Die nächste Nacht verbringen wir auf dem vertrauten Stellplatz in Jarnages. Am nächsten Morgen fahren wir schon weiter. Nach einigen Stunden Fahrt heißt es erneut, einen Platz zur Nacht zu finden. Wir haben einen neuen tollen Platz gefunden, direkt an einem Fluss gelegen... und was lesen wir? Wer erwartet uns? Ein vertrauter Name! MAJA stand in fetter Schrift auf dem Bug eines hübschen kleinen Schiffs.
Hier bleiben wir und fühlen uns mal wieder sauwohl. Noch ein kleiner Gang über die Brücke und dann lockt das Kaltgetränk. Wir lassen einen schönen Tag und Abend ausklingen.
Irgendwann überschreiten wir die Grenze nach Deutschland und landen auf einem Stellplatz in Blieskastel Niederwürzbach. Ich weiß, ihr kennt alle diesen Ort! 🙈🙊🙉 Wir kennen ihn bisher nicht und sind nach Karte und Information des Stellplatzführers erstmalig hier im Saarland gelandet.
Wieder ein super Stellplatz, Wiese, Ruhe, Biergarten davor - an einem großen Weiher gelegen! Absolut empfehlenswert und wir können wieder Deutsch sprechen - juchhu, keine Verständigungsprobleme. Wobei, damit fällt auch mancher Lacher weg!
Wir vereinbaren mit dem Platzwart, dass er uns den Platz reservieren möge, denn wir werden am Donnerstag meinen Bruder Michael (und Familie) in Neustadt an der Weinstraße besuchen. An der Strecke (ca. 100 km) liegt zufällig Hauenstein, die sogenannte "Schuhstraße". Für die Mädels: Schuhgeschäft an Schuhgeschäft, mehrere Outdoor- und Sportbekleidungsläden. Täupsken schlägt zu und kauft ein, ich darf sogar meine alten, abgelatschten Schuhe reparieren lassen, d. h. sie bekommen neue Absätze!! Tja - so ändern sich die Zeiten. Aber ich will mich nicht beklagen (hat Täupsken mir auch geraten). Ich freue mich darüber, dass sie was passendes gefunden hat.
Anschließend fahren wir weiter nach Neustadt, verleben einen wirklich schönen Nachmittag/Abend und finden keinen Schluss, haben immer wieder ein Thema. Wir haben so viel Spaß, dass uns überhaupt nicht aufgefallen ist, dass Schwägerin Rita vor Müdigkeit und Erschöpfung fast vom Stuhl fiel. Um einer ernsthaften Verletzung vorzubeugen, brechen wir die Gespräche zu nächtlicher Stunde ab und vertagen uns auf den nächsten Morgen.
Zurück in der Großstadt Blieskastel Niederwürzbach, sind wir froh, den Platz reserviert zu haben, denn er füllt sich zusehends. Es ist Pfingstsamstag, 30 Grad, Sonne pur. Ein toller Standort, auch für die Zukunft, wenn wir mal wieder in Deutschland Radfahren wollen!
Wir faulenzen, gehen spazieren und fahren mit den Rädern .....
Aber genug geschrieben, der Durst ....
Wir wünschen euch ein frohes Pfingstfest und wir denken ganz fest an euch und wünschen euch alles Gute. Bald sehen wir uns - versprochen, spätestens, wenn wir alle technischen Probleme wieder behoben haben!
(Das Netbook hat nun nur noch die Treiber von Vodafone für die Sticks, die so hartnäckig sind, dass wir sie trotz Hotlineanweisung nicht gelöscht bekommen. Alditalk funktioniert nur in alter Version. Aber es klappt und wir sind jetzt wieder über die alten Nummern erreichbar. Alditalk hat als Telefonanschluss zunächst ausgedient, bis wir neue Simkarten gekauft haben.
Am Fernseher haben wir stets die falsche Bildbreite und dafür haben wir auch noch keine Lösung....)
👋👋
Juhuuuu... Bald seid ihr wieder da. Schön dass ihr euch auch freut!
Paula und ich liegen erschöpft nach einem schönen sonnigen Tag auf der Couch! Klausi hat heute 85km hinter sich gebracht, morgen 100 bis Bochum. Waaahnsinn!
So... Muss jetzt Wäsche machen.. :-) euer Ziggel
Hallo ihr, schön, dass ihr wieder in Deutschland seid. Wir freuen uns auf euch. Wir stehen gerade am
Jachthafen von Joure. Wir waren zunächst in Makkum am Isselmeer und haben dort einen schönen Strandtag erbracht. Es war allerdings nicht so heiss, wie in Deutschland und nachmittags hat es sich zugezogen und sogar etwas geregnet. So war es auch nicht weiter schlimm, dass wir keinen Platz dort für die Nacht gefunden haben (rappelvoll). In Joure schien dann wieder die Sonne. Morgen geht es weiter nach Julianadorp. Wir sind gespannt und wünschen euch auch schöne Pfingsten und bis bald
Hallo,
schön, dass ihr das tolle Wetter mit nach Deutschland gebracht habt! Wurde auch Zeit! Heute feiern wir
Theresas 18. und sind schon ganz durstig. Als Nächstes freuen wir uns dann auf euch...
Liebe Grüße aus Ahsen
Könnt ihr mal sehen Maja ist überall..
lb Grüße
Ma-Ja



























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