Montag, 1. Februar 2021

Zu viel Besuch 04.05.2014

Der Abschiedsschmerz von den Womowülfen hatte uns doch mehr geschwächt, als wir zunächst vermuteten, bzw. befürchteten. Kurzentschlossen packten wir auch unser Inventar ein und wollten Ferragudo verlassen. Wir verzichteten auf einen nochmaligen Besuch bei Omma und Oppa in Portimao. Zur Erklärung: Omma und Oppa betreiben in Portimao ein schlichtes Restaurant mit heimischer und einfacher Küche.


Aber.... es gab dort den leckersten Fisch und... es wurden Salzkartoffeln mit einer speziellen Sauce (Olivenöl mit VIEL kleingeschnittenem Knoblauch und glatter Petersilie) gereicht. Ich kann euch versichern, dass war der Wahnsinn: gegrillter Fisch, Wein, dazu DIE Kartoffeln mit DER Sauce.

Dieses Restaurant besuchten wir mit den Womowülfen mehrmals und mussten zurück gerollt werden. Total lecker. Deswegen haben wir es inzwischen auch schon selbst ausprobiert! :))

Ich merke, ich schweife ab.

Wir WOLLTEN also weiter fahren. Plötzliche Schwäche oder Müdigkeit überfiel uns und wir blieben, kochten Kaffee, nachmittags dann Kaltgetränke usw. Ihr kennt das ja alles. Täupsken freut sich ja über meine Blog-Einträge und natürlich auch über jeden Besuch.




Wir waren jedoch sehr überrascht, als wir im Sand Spuren einer Schlange vor fanden. Einen Skorpion (oder war es doch ein Käfer) konnten wir leider nicht Erkennungsdienstlich-behandeln, er war ein lichtscheuer Geselle, sehr schnell und flüchtete vor der Kamera.


Und wir flüchten schließlich auch, denn diesen Besuch, wollten wir nicht!!! 🐍

Am Freitag fuhren wir dann den Stellplatz in Albufeira/Praia da Falesia an, der frisch angelegt ist und sich in einem tadellosen Zustand befindet. Hier haben wir alles (Wasserhahn am Womo, Strom für die über Solar nicht mit geladenen Motor- Batterien usw.)





Bis zum Strand läuft man ca. 500 m durch den Wald. Der Strand ist wieder der Wahnsinn. Seht selbst, jedes Wort ist überflüssig.











An diesem Platz sehen wir nun auch die nur in Portugal aufkommenden "blauen Elstern", sehen die nicht Elegant aus? Aber diebisch sind diese bestimmt auch, also: aufpassen! 


Wir planen, Montag wieder zu starten und dann endlich an der Küste in Richtung Norden weiter zu fahren. Aber das Monchique-Gebirge und Silves nehmen wir zuvor noch mit! Ihr hört und lest von uns ...

Daggi: Wir haben ja geschrieben.

Dursty: Weiterhin Gute Besserung. Es geht dir ja schon besser, denn das Kaltgetränk gluckert schon wieder durch den Körper. Denk dran, du benötigst viel Flüssigkeit für den erfolgreichen Heilungsprozess.

Feruzi: Du glaubst nicht, wie sehr wir uns über deinen Eintrag gefreut haben und staunen, wie souverän du mit der Technik umgehst. TOLL!

Pinkshell: Wir werden erst Mitte Juni zu Hause sein. Ihr könnt also ein Würstchen einsparen (Schreibe extra nicht: MEIN WÜRSTCHEN)

Ziggel: Hast die Bilder der Stimberg Zeitung gesehen? Stimmung muss ja gut gewesen sein. Weiterhin viel Spaß.

Klaus: Wir bewundern deinen Mut und sind schon ganz gespannt. In diesem Sinne wünschen wir euch noch einen schönen Sonntag, genießt das schöne Wetter. 

Euch ALLEN wünschen wir noch einen ruhigen und harmonischen Sonntag.

Das mit dem Jammern muss aufhören! 30.04.2014

Bom Diaz!

Nach 15 (!) Tagen in Ferragudo mit dem Blick auf beeindruckende Kreuzfahrtschiffe und dem schönen Osterwochenende haben wir uns doch noch von hier verabschiedet. Unsere letzten Eindrücke:

 



 

Und am letzten Abend kommen doch tatsächlich Wolken auf und es wird so kühl, dass wir doch "Mutters Selbstgestrickte" herausholen!


Am nächsten Tag geht's zum westlichen Zipfel der Algarve, nach Sagres, weiter. Na ja, was sollte uns da wohl anlocken, wenn nicht ein bereits uns bekanntes gutes Essen? Ingo und Annemarie, ihr kennt es, wir kehren bei Lesley und Tony im Hafen zum guten Fischessen ein.

 

Das "Drumherum" im Hafen, die vielen Fischerboote, die ihren Fang hereinbringen der anschl. hier versteigert wird. Wie gut, dass ein Portugiese Deutsch spricht und uns aufklärt. Das hier ist tatsächlich ein Seeteufel. Die leben in 20 bis 1000 m Tiefe und werden mit Langleinen gefangen. Uns faszinieren die Füße, die uns darauf schließen lassen, dass der Seeteufel auf dem Meeresgrund lebt. Im Internet lesen wir natürlich alles nach.





 

 





Mit den Womos stehen wir so, dass wir den Blick auf den Atlantik haben. Die Nachbarn wechseln, aber wir bleiben. 



 

Guckt mal das letzte Foto vom "Flaschenreinigerbaum". Er blüht herrlich und wir überlegen, ob es am warmen Strickkleid liegt 😏. Wäre doch auch was für eure Bäume, Annette und Klaus-Jürgen. Mutter hat doch noch so viele Wollreste 😁.

Am Freitag trennen sich unsere Wege. Die Womowülfe müssen heimwärts. Wir entscheiden uns nach dem Abschied für einen Aktivtag, um den Trennungsschmerz zu überwinden. Also, Räder raus und ab zur "Letzten Bratwurst vor Amerika"! Hier am Cabo de Sao Vincente weht der Wind heftig, aber es ist herrlich warm.












Wie immer genießen wir den Ausflug. Mit dem "Certifikat" der Bratwurstbude in der Tasche, fahren wir zurück zum Stellplatz und ein Spaziergang schließt sich an. Am Abend betäuben wir dann den Trennungsschmerz mit einem Gläschen Wein; oder waren es mehr? Portugiesische Nachbarn liefern uns derweil ein nettes Schauspiel mit ihrem Duschzelt bei Wind, was uns natürlich gleich dazu anspornt, die Idee zu euch, Dagmar und Chris, zu tragen. Eure defekte Dusche kann doch mit einem separaten Zelt für draußen auch umgangen werden, aber am besten ohne Wind ...😂

Am nächsten Morgen klingelt unser Handy. Bis dahin dachten wir noch: "Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich..." und jetzt klingelt es!!! Wer ist so mutig und ruft uns im Ausland an?

Wir haben zwar keine Roaminggebühr (Das könnte ja doch den ein oder anderen ermutigen?!), aber es klingelt erst zum 1. oder 2. Mal. Und jetzt geben wir euch zu raten, wer es wohl am anderen Ende ist, ihr glaubt es nicht:

Gestern noch der große Trennungsschmerz und heute rufen Nina und Wulf an. Ihr glaubt es nicht: Sie stehen in Ferragudo, weil es in Spanien und Frankreich nur regnet. Sie bleiben noch! Ob wir kommen? 

Natürlich! Auf geht's, einkaufen, Wasser und Diesel (1,26 €) tanken, entsorgen und schon stehen wir wieder in Ferragudo! Sind nur 60 km und wenn sich im Norden der Regen zeigt, wollen wir sowieso auch noch nicht in die Richtung fahren.

So stehen wir also wieder gemütlich auf unserem angestammten Traumplatz  -mit bester Essensversorgung- in Ferragudo.

Und was machen wir da? Ist ja schließlich ein Aktivurlaub. 

Wir gehen Essen, besichtigen viel (im Hafen gibt's immer was zu sehen) und müssen natürlich den Flüssigkeitsspiegel wieder ergänzen, denn das Wetter hat gewechselt. Von "GUT" auf "SEHR GUT". Von Morgens bis Abends Sonne pur, tiefblauer Himmel, ab und zu ein paar Cirrus-Wolken....



In Täupsken ist plötzlich der Beamte durchgekommen, sie hatte plötzlich eine "Zielvereinbarung" am Herzen, die sie unbedingt durchsetzen wollte. Sie meinte (es kam wirklich so aus dem Nichts, wir waren unvorbereitet):

"Bei uns wird viel zu viel gesoffen und gejammert!" 

Wir zuckten zusammen, kannten diese Wort überhaupt nicht von Täupsken. Sofort bekamen wir ein schlechtes Gewissen, hatte sie evtl. Recht, auch mal Recht? Wie bei allen Zielvereinbarungen gibt es Ergänzungen, Ergänzungen zu den  Ergänzungen. Ihr kennt das ja alles. 😦 Deshalb nahmen wir diese Gedanken ernsthaft in uns auf. Erst als Täupsken dann noch die Ergänzung: 

"Das mit dem Jammern muss aufhören"  

einwarf, fiel uns ein Stein vom Herzen.

Damit können wir leben, die Ergänzung wurde einstimmig angenommen, Täupsken war zufrieden, sie hatte ihren Willen bekommen. Und ich.....: Ich musste mir wieder einen Wolf schleppen, um Leergut zu entsorgen.

Ihr wisst ja: ICH IMMER FLEISSIG, ICH IMMER ARBEITEN!

Aber heute nutzt das ganze Jammern sowieso nichts, denn heute müssen wir wohl endgültig Abschied von den Womowülfen nehmen. Gleich nach dem Frühstück fahren sie los und wir bleiben alleine zurück. Wir müssen uns neu sortieren -  wieder einmal! 

Noch ein Gedanke von mir, dem Erleuchteten:
Es ist auf den Tag ein Jahr her, dass ich auf dem OP Tisch lag. Deshalb ganz herzliche Genesungswünsche an Dursty. 

Geburtstagskinder der Woche: Petergronie, Maria (von Dursty geehelichte tolle Frau). Ganz herzliche Glückwünsche auf diesem Wege.

Schnaebele, du bist ja erst nächste Woche dran, aber dir wünschen wir eine tolle Zeit auf Malle. Treibt es nicht zu doll ;)

Froschgrünlaufen, alles klar? Wie war's denn in Berlin und Buchenwald?

Af2011, sag Bescheid, wenn wir die Daumen wieder lockern können. Wir denken den ganzen Tag an dich 😜

Poppis, wieder gut eingelebt? Bist du schon wieder an der Schüppe?

Ma-Ja, die Ereignisse haben sich ja dann doch für dich zum Guten gewendet, wenn du bereits eine neue Mitreisende gefunden hast. So steht Fehmarn doch nichts mehr im Wege ☝

Beate53, bei dir alles wieder gut? Von dir haben wir ja lange nichts mehr gesehen und gehört. 

Unseren Passfuzzys und auch allen anderen, die in den Mai tanzen, viel Spaß.

Eine gute Heimreise wünschen wir noch abschließend den Womowülfen.
War eine tolle Zeit mit euch! Danke 💛

So, jetzt müssen wir unser gemeinsames Werk beenden und hinaus in die Sonne 😎😎👌

Boa tarde sagen eure GuPs2011 👋👋